21. September 2018

Digitalisierung im Badezimmer

Ein digitales Bad hilft bis ins hohe Alter selbstständig zu bleiben.

Die Digitalisierung ist derzeit in aller Munde und auch vor dem Badezimmer macht sie nicht halt. Doch, was genau bedeutet es, wenn davon gesprochen wird, dass das Badezimmer digitaler wird?


Der Einzug der Digitalisierung ins Badezimmer liegt darin begründet, dass sich der Stellenwert des Bades gewandelt hat und sich in den kommenden Jahren weiter wandeln wird. Das Bad bekommt immer mehr den Stellenwert eines zweiten Wohnzimmers und daher steigen auch die Ansprüche an die ehemals kalte und feuchte Nasszelle. Der Trend wird dahin gehen, dass sich das Badezimmer immer mehr öffnen wird, wobei Bereiche wie Dusche und Toilette weiterhin privat bleiben werden. Der nahtlose Übergang zwischen Bad und den angrenzenden Räumen wird insbesondere Senioren den Gang ins Badezimmer erleichtern. Mit der Öffnung wird sich auch die Nutzfläche des Bades vergrößern und Platz machen für zum Beispiel ein Dampfbad oder eine kleine Sauna.

Das Bad der Zukunft wird den jeweiligen Nutzer anhand seiner Stimmer beim Eintreten erkennen und Wassertemperatur, Heizung, Licht und die Höhe des Waschtisches und der Toilette automatisch anpassen. In Kombination von Sprachsteuerung und Tablet-Anwendungen können alle aktuellen Bedürfnisse an das Badezimmer ungesetzt oder angepasst werden.

Mehr noch als heute schon wird das Badezimmer auch ein Gesundheitshort werden. Die Entwicklung der künstlichen Intelligenz wird es möglich machen, dass der Spiegel den aktuellen Gemütszustand des Betrachters erkennt und das Licht entsprechend anpasst. Die Toilette wird den Nährstoffgehalt des Urins bestimmen und die entsprechenden Informationen an den Badnutzer senden.

Und so wird das Badezimmer immer mehr ein Ort der Gesundheit und des Wohlbefindens werden.

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